Beiladung vom Verwaltungsgericht

Hallo,
ich habe ein paar Anfragen verschickt die auch bisher kostenfrei benatwortet wurden und keine grossen Verstösse beinhaltet haben.
Heute habe ich das Schreiben eines Verwaltungsgerichtes erhalten.
Ein Inhabe hat Einspruch eingelegt. (Dieser ist in Kopie beigefügt.)
Der Antrag läuft vom inhaber gegen das betreffende Land.
Ich bin namentlich zu dem Verfahren beigeladen.
Termin ist noch offen und ich kann mich innerhalb von 3 Wochen äussern.

Frage: Was kommt da auf mich zu und wie soll ich mich verhalten?

Vielen Dank falls jemand wasx dazu weiss.

Klaus

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Als ursprünglich Auskunftsersuchender bist du wohl grundsätzlich beigeladen. Bekommst jetzt alles in Kopie zugeschickt womit sich das Gericht in dem Fall beschäftigt. Musst aber wohl nichts machen. Geht mir in einem Fall genauso. Also abwarten und Tee trinken. (Und bin natürlich umso neugieriger, was der Betrieb den so verbrochen hat das der gegen den Bescheid klagt…)

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Schließe mich hier grundsätzlich an.

Es kommt aber natürlich ein bisschen darauf an, was für Argumente und Tatsachen der Betrieb vorbringt.
Grundsätzlich kennt das Gericht die Rechtslage (curia novit iura). Besonders wenn Tatsachen vom Betrieb falsch wiedergegeben werden oder besonders spezielle rechtliche Argumente genutzt werden, kann es helfen eine eigene Darstellung zu geben.

In den allermeisten Fällen ist das aber nicht nötig oder liefert ohne den juristischen Durchblick sogar Kanonenfutter für die Gegenseite.

(Vorstehendes soll keine Rechtsberatung darstellen. Nicht unüberlegt handeln! Jeder juristische Schuss kann nach Hinten los gehen.)

Vielen Dank für Eure schnelle Antworten und Eure Mühe !

Als Argument des Betriebes wird vor allem angegeben, dass die Informationen dem Betrieb schaden könnten und eventuell durch neidische Menschen oder Mitbewerber ausgenutzt werden könnten.

Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet dass meine Anfrage so extreme Folgen hatte.

Obwohl ich eigentlich jetzt an den Infos über diesen Betrieb recht interessiert bin und die Reaktion erst meine Neugierde geweckt hat bin ich mir nicht sicher ob ich mir den weiteren Stress eigentlich antun will.

Besteht die Möglichkeit, die Anfrage noch zurückzuziehen innerhalb der 3-Wochen-Frist?

Welchen Stress genau? Du musst ja erstmal gar nichts machen und erstmal abwarten. Poste doch mal den Link zu Anfrage. Vielleicht mag ja sonst auch noch ein anderer dort anfragen :wink:

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Wenn Du befürchtest, dass Du dem Betrieb in unangemessener Weise schaden könntest, kannst Du auch einfach auf die Veröffentlichung der Informationen verzichten, wenn Du sie bekommen hast.
Das wäre auch etwas, das Du in Deiner Stellungnahme erwähnen könntest. Damit würde das Argument des Betriebs praktisch leer laufen.

(Auch hier gilt: Keine Rechtsberatung.)