Mir ist aufgefallen, dass beim Veterinäramt des LK Göttingen aktuell kaum noch etwas vorangeht. Wenn man sich die VIG Anfragen anschaut, sieht man, dass laufende Vorgänge kaum noch beantwortet werden und viele Fristen bereits abgelaufen sind. Aber auch der generelle LK Göttingen ist davon betroffen.
In einem Fall in Thüringen, wo angeblich meine E-Mails nicht ankamen (trotz korrekter Einlieferung vom FDS-Mailserver), habe ich jetzt Mein JustizPostfach benutzt, Da hoffe ich, dass die E-Mail dann auch bearbeitet wird. Immerhin habe ich hier einen stärkeren Nachweis für die Einlieferung.
Das geht auch an “normale” Behörden. In meinem Fall waren es bisher große und kleinere Städte sowie Verwaltungsgemeinschaften. Das hat in allen Fällen super geklappt. Mein subjektives Gefühl ist, dass diese Anfragen schneller als “normale” bearbeitet werden.
Das ist tatsächlich eine gute Frage. Eine Zeit lang ging die Faxfunktion nur bei Behörden, wo die Schriftform notwendig war (MV ist das meines Wissens nach). Wie das aktuell ist, weiß ich aber nicht.
Würde ich tatsächlich auch befürworten, wenn pauschal Fax-Nummern hinterlegt und einem die Wahlfreiheit ermöglicht werden würde. Ja, das bedeutet sicher im Hinblick auf die Pflege einen Mehraufwand.
Aktiv werden müsste, bspw. eine Korrektur, jedoch sicher nur bei auftretenden Problemen.
In Sachen Support ist FdS doch sicher gut aufgestellt?
Die Fax-Funktion ist seit kurzem breiter verfügbar und hängt an zwei Faktoren:
bei der Behörde muss eine Fax-Nr. hinterlegt sein
im Konto muss eine Unterschrift hinterlegt sein bzw. mittlerweile kann man die auch beim Versenden einer Nachricht angeben.
Gerne Feedback, ob es noch irgendwo hängt.
Und ja, es ist absurd: E-Mail wird gefühlt öfter geblockt, auto-responder eingerichtet oder einfach nicht mehr angeboten (z.B. Jobcenter). Das Fax bricht da manchmal Schranken, siehe z.B. bei dieser Anfrage.
Du wirst nie einen Nachweis von der Behörde darüber bekommen, dass bestimmte E-Mail-Adressen bewusst blockiert werden. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Domain unerkannt oder aus Versehen auf einer Spamliste gelandet ist. Und nun weiß keiner, wie er das korrigiert.
Auch mit MJP habe ich mittlerweile mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Behörden das verschlampt bekommen. Deswegen sende ich mittlerweile parallel E-Mail und MJP und erinnere auf beiden Wegen monatlich an meine Anfrage.
Wenn es ein privater Dienstleister ist, dann wohl eher nicht. Wenn es so eine (halb-)staatliche GmbH ist, hängt das vom jeweiligen Bundesland und der dort bisher ergangenen Rechtsprechung ab, wie viel Auskunft es gibt…
Das viel größere Problem wird sein, einen derart kompetenten Mitarbeiter zu finden, der in der Lage ist, das zu ermitteln…