IFG-Anfrage: Mündliche Auskunft?

Hallo zusammen,

es läuft folgende IFG-Anfrage bei der Stadtwerke Münster GmbH.

https://fragdenstaat.de/a/159129

Es werden verschiedene Informationen zu einer öffentlichen Berichterstattung über die Stadtwerke Münster GmbH und eine ehemalige Tochterfirma (VSM) angefragt. Die Stadtwerke Münster GmbH ist eine öffentliche GmbH der Stadt Münster.

Nun bittet die Stadtwerke um ein persönliches Gespräch um die Anfrage zu beantworten. Das kommt mir etwas Spanisch vor.

Hat jemand Erfahrungen mit IFG-Anfragen die mündliche beantwortet werden/wurden? Wie kann man die Informationen nach erfolgtem Gespräch öffentlich machen? Kann man die angefragte Stelle dazu bringen doch schriftlich zu antworten? Kann der Antragsteller dazu verpflichtet werden vor Ort vorzusprechen und die Informationen auch nur vor Ort zu erhalten?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Sven

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Moin,

in NRW ist die Regel, dass nur aus wichtigen Gründen von der gewählten Form der Auskunft abgewichen werden darf. In wie weit das hier zutrifft kann ich nicht sagen. Im Zweifel den LfDI um Vermittlung bitten.

~ Jasper

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Danke für die Rückmeldung. Dann werde ich es denen noch einmal deutlich machen. Und ja, dann mal vermitteln lassen. Dort wird man wohl wissen wann etwas zu komplex ist um es schriftlich abzubilden :smiley:

Viele Grüße

Sven

Ich würde annehmen/hoffen, dass es in deinem Fall den Stadtwerken eher darum geht ein langwieriges Hin-und-her zu vermeiden, indem Sie direkt auf (Nach-)Fragen antworten können, die dir während des Gesprächs noch einfallen sollten.

Im Übrigen finde ich das Verhalten der Stadtwerke eigentlich ganz bürgerfreundlich, so hätten andere Behörden vermutlich schon Gebühren erhoben, da die Anfrage m.E. vermutlich keine einfache Anfrage mehr ist.

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netzpolitik.org hatte mal ein großes Hin und Her mit der Bundesnetzagentur. Die BNetzA wollte ausschließlich, dass netzpolitik.org sich die Informationen vor Ort in Bonn anschaut. Schlussendlich haben sie die Informationen doch zugesendet:

Informationsfreiheits-Behinderung des Tages: Wir sollen zur Bundesnetzagentur kommen – nach Bonn – netzpolitik.org

Um diese Anfrage ging es: Antworten zur BEREC-Studie zu Traffic Management

Ich habe hier im Forum auch einmal mit juristischer Literatur versucht, eine Argumentationshilfe zu schreiben: Habe ich rechte auf die Art der Stellung der Dokumente? Analog vs. digital

Da gebe ich dir recht. Ist schon bürgerfreundlich. Die Sache ist, dass ich etwa 200km entfernt der Geschäftsstelle wohne und das unter der Woche daher nicht so eben einrichten kann. :confused:

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Danke für die Info! Ich hatt schon nach “schriftlich” und “mündlich” gesucht, aber bin nicht auf analog und digital gekommen :smiley:

Ich denke ich werde mich mal deiner Argumentationshilfe bedienen um meinen Wunsch zu bekräftigen die Infos elektronisch oder postalisch zugesandt zu bekommen. Die Infos müssen ja eh durch die Stadtwerke zusammengestellt werden, sodass durch das elektronische Übermitteln auch keine erhöhter Verwaltungsaufwand entstehen dürfte. Der wäre eher gegeben, wenn sich jemand von der Stadtwerke zusätzlich zum heraussuchen der Zahlen noch für eine Stunde in einen Besprechungsraum setzen müsste um mit mir die Zahlen durchzugehen.

Danke für die Hilfe!

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