Datenweitergabe und DSGVO

Hallo Freunde,

falls der Betrieb eure Daten von der Behörde übermittelt bekommen hat, dann stellt Anträge auf 1) Datenauskunft und 2) Datenlöschung. Ansonsten bleiben die Daten bei den Betrieben für die Ewigkeit liegen. Und es wäre interessant zu wissen, ob die Unternehmen die Daten weitergegeben haben.

Ich kann die Texte von https://www.datenanfragen.de/generator empfehlen. Und die Anträge dann per E-Mail an die Betriebe senden.

In diesem Thread können wir die Erfahrungen dazu austauschen.

Beste Grüße

Johannes

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Wir haben uns auch überlegt einen Formbrief dafür bei Topf-Secret-Anfragen generieren zu lassen, den man dann nur ausdrucken, unterschreiben und abschicken muss.

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DSGVO-Anträge gehen auch per E-Mail. Und wenn die Betriebe nicht reagieren, werden die LfDIs schon nachhelfen. Sehe keinen Vorteil zu der postalischen Zustellung.

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Mögliches Argument gegen eine Löschung der Daten durch den Betrieb: Verteidigung von Rechtsansprüchen (Art. 17 Abs. 3 lit. e DS-GVO).

Grundgedanke:
Es ist momentan nicht endgültig geklärt, ob Antragsteller Kontrollberichte auf FragDenStaat.de veröffentlichen dürfen. Der Betrieb könnte die Daten des Antragstellers daher behalten wollen, um für den Fall einer Veröffentlichung seine Position zur Durchsetzung seiner zivilrechtlichen Ansprüche abzusichern.

(Müsste man ggfs. genauer untersuchen, es handelt sich nur um einen spontanen Gedanken, wie hier Gegenwehr möglich sein könnte.)

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Hallo,

welchen Zeitpunkt sollte man wählen, um nach einer VIG-Anfrage (und der Namensoffenlegung) eine Datenlöschung beim jeweiligen Betrieb zu beantragen?

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Ich würde damit anfangen die Lebensmittelbehörde um eine Auskunft nach Art. 15 DS-GVO zu bitten. Sie muss nämlich auch über die Empfänger […], gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind" Auskunft geben.
Falls Dir ohnehin bekannt ist, dass die Daten auch offen gelegt wurden, kannst Du auch direkt beide Verantwortliche um Auskunft bitten.

Bei dem Betrieb könnte man insofern damit anfangen um eine Auskunft nach Art. 15 DS-GVO zu bitten.
Diese Auskunft soll auch die “geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden”, beinhalten.

Auf dieser Grundlage kann man dann prüfen, ob man mit den Löschfristen einverstanden ist oder hierzu eine andere Meinung hat.

(Vorstehendes soll keine Rechtsberatung darstellen. Eigentlich wäre die Aufklärung über den Datenschutz Aufgabe des Verantwortlichen gewesen.)

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