Behörde fordert Unterschrift


#1

Bei zwei meiner Anfragen hat sich das Bezirksamt Hamburg Eimsbüttel postalisch zurückgemeldet und fordert nun von mir eine Unterschrift um zu garantieren, dass meine Anfrage nicht missbräuchlich ist. Das ganze noch mit einer äußerst knappen 5 Tage Frist.

Dieses Verhalten der Behörde irritiert mich. Ich verstehe nicht wofür diese Unterschrift notwendig sein soll. Außerdem kann eine derart knappe Frist ja wohl kaum rechtens sein.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


#2

Ich glaube nicht, dass du theoretisch dazu verpflichtet bist nachzuweisen, “[…], dass die Auskunft [von] einer natürlichen Person erteilt wird, […]”.
Alleine schon vor dem Hintergrund, dass FragDenStaat das JobCenter verklagt und gewonnen hat, als diese einen Personalausweis sehen wollten. (https://fragdenstaat.de/blog/2017/jobcenter-klage-erfolgreich/)

Jedoch habe auch ich ähnliche Erfahrungen gemacht. In Wolmirstedt und Stendal wollte man von mir eine Medebestätigung haben, dass ich unter meiner angegebenen Adresse wohne.
Einige Behörden sind da leider etwas seltsam. Ich bin dem einfach nachgekommen :confused:

Das man das aber eigentlich nicht braucht zeigen jedoch meine Erfolgreichen Anfragen in Karlsruhe und Wernigerode. Du kannst ja mal der Behörde links zu anderen Anfragen schicken und darauf hinweisen, dass diese keine Unterschrift brauchten. Beamte sind jedoch meistens recht stur.

Ich wünsch dir viel Erfolg :wink:


#3

Hey!

Wie auch schon @dominik.viererbe gesagt hat, ist das eigentlich nicht nötig. Bei mir wurde immer bei dem entsprechenden Einwohnermeldeamt nachgefragt, ob ich unter der angegeben Anschrift wohne. Das wurde von der Behörde immer automatisch gemacht, dadurch hatte ich da keine Probleme. Falls die Behörde immer noch eine Unterschrift verlangt, kannst du ihr sicherlich auch diesen Lösungsweg vorschlagen, hat ja bei anderen Behörden auch schon geklappt :wink:
Viel Glück!

Liebe Grüße
Felix