Ich hab ein bisschen überlegt ob ich antworten soll, aber ich versuche es trotzdem mal.
Ich würde darum bitten nicht über einzelne Beschäftigte von Behörden in öffentlichen Foren herzuziehen. Ich glaube nicht dass sich dadurch irgendwas für die Informationsfreiheit bessert.
Leider kann ich in deinem Beitrag keine konkrete Frage zum BfDI erkennen.
Wenn ich das richtig sehe hast du eine ähnliches Thema schon mal eröffnet und verweise auf meine Antworten in disem Thema:
Dann würde ich darum bitten die personenbezogenen Daten zu schwärzen (auch den Link der an den BfDI gesendet wurde mit dem die Schwärzungen ausgeblendet werden).
Aber ich möchte versuchen mal konstruktiv an dieses Problem heranzugehen.
Die BT-Verwaltung möchte die Postanschrift wegen möglichen Gebühren haben. Das hat die Prüfung des BfDI ergeben. Aber weil Anfragen in der Vergangenheit eher keine Gebühren ausgelöst haben, ist das komisch. Ich kann in der gesamten Kommunikation leider keinen Fall sehen wo es bei einer ähnliche gelagerten Anfrage keine Gebühren gab, vielleicht hat der BfDI auch deshalb nicht erfolgreich vermitteln können. Der Sachbearbeiterin des BfDI “Knicken Lochen Heften” vorzuwerfen wird einen Konflikt erfahrungsgemäß verhärten statt lösen.
Ich würde als nächsten Schritt vielleicht mal ein paar Tage Abstand zu der Anfrage gewinnen wollen damit ein bisschen Ruhe einkehrt. Dann würde ich mal schauen wie der aktuelle Sachstand jetzt genau ist und welche Informationen für eine vernünftige Bewertung der Sachlage noch fehlen. Ich würde mich bei der Sachbearbeiterin vielleicht für die Vorwürfe entschuldigen und noch mal probieren, unaufgeregt die Sachlage darzustellen.
Da der BfDI die BT-Verwaltung nicht zwingen kann die begehrten Informationen herauszugeben, ist eine Klage gegen die BT-Verwaltung vielleicht sinnvoller als sich mit dem BfDI herumzuärgern?