Werden Nutzer, die vielfach sinnlose Anfragen erstellen überprüft?

Mahlzeit!

Ich sehe öfter mal Anfragen, die fast gleichlautend in die verschiedensten Empfänger gestellt werden, von denen von vorherein klar ist daß sie die Informationen nicht haben und/oder nicht zuständig sind. Nach Ablehnung wird exakt die gleiche Anfrage als weitere Nachricht erneut gestellt wird anstatt die Anfrage mit ‘Information nicht vorhanden’ zu beenden.

Wird irgendwie überprüft was die Nutzer so treiben um das zu begrenzen, oder habe ich irgendwo einen Melden-Button übersehen?

Streßfreien!

Moin! Wir planen, verstärkt auf ehrenamtliche Moderation und Meldesysteme zu setzen, um auf solche Fälle besser aufmerksam zu werden. Bis jetzt hilft uns eine Mail an info@fragdenstaat.de. Danke!

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Wie ich gerade am eigenen Leib erfahren durfte, gibt es auch eine Begrenzung von 6 Anfragen in 6 Stunden und 20 Anfragen in einer Woche. Im Grundsatz finde ich das gut! Anfragespam könnte FragDenStaat in Verruf bringen und das wollen wir hier alle nicht.
Allerdings zählt für die Begrenzungen auch jede Nachricht als Anfrage, was ich nicht so gut finde. Ich habe nämlich gerade viel Behördenpost bekommen und darauf geantwortet. Das geht jetzt erstmal nicht mehr, obwohl ich damit ja gar keine neuen Anfragen stelle.

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Hallo @DR1,

wir müssen uns da etwas besseres überlegen. Ggf. die Anzahl der Nachrichten, die in einer Anfrage versendet werden beschränken?

Beste Grüße
Stefan

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Moin,

Das wäre nicht so doof. Meiner Erfahrung nach braucht man eine, maximal zwei Nachrichten als Antwort auf eine Nachricht der Behörde. Man müsste nur die Möglichkeit lassen bei einer Verspätung nach dem aktuellen Stand zu fragen.
Aber grundsätzlich würde das nicht schaden, denke ich.

~Jasper

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Ich habe noch nie echten Spam bei FdS erkannt und kann das daher nicht gut einschätzen. Aber die Idee klingt nicht schlecht.
In manchen Fällen sind allerdings ziemlich viele Nachrichten in einer Anfrage nötig. Zum Beispiel musste ich schon mal vier Nachrichten allein zur Fristüberschreitung schreiben, bis dann mal die normale Bearbeitung des Falls (mit Rückfragen) losging. Es ist ja sogar denkbar, dass dazu auch noch mehrere Nachrichten zur Vermittlung ausgetauscht werden müssen. Die absolute Anzahl der Nachrichten pro Anfrage würde ich also nicht beschränken wollen. Allerdings musste ich zu einer Anfrage noch nie mehr als zwei Nachrichten (eine fehlerbehaftete Nachricht + Korrektur) innerhalb kurzer Zeit verschicken. Wenn hier ein Problem liegt, könnte man also vielleicht an dieser Stelle ansetzen.

Auch denkbar wäre, das Gewicht von Nachrichten zu bestehenden Anfragen zu reduzieren, indem sie nur als halbe Anfrage zählen.
Aber ich denke, das bestehende System ist nicht schlecht und kann im Zweifel auch so gelassen werden wie es ist.

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Das wäre meiner Meinung nach nicht so sinnvoll. Ich hatte einige Anfragen, bei denen ich häufiger nach dem aktuellen Stand nachhaken, die Vermittlung einschalten und ungenügende Antworten bemängeln musste.

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Ich schließe mich @DR1 an, dass man als normaler Nutzer eigentlich nie Spam sieht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es deutlich einfachere Möglichkeiten gibt, Behörden erfolgreicher zuzuspammen.
Das bisher verwendete Limit ist wahrscheinlich gar nicht so schlecht; es dürfte den Spammer aufgrund des hohen Aufwands davon abschrecken FragDenStaat zu verwenden.

Manchmal sieht man relativ “wirr” formulierte Anliegen auf dem Portal. Solange das nicht die Überhand nimmt, fände ich es auch schade, wenn so etwas “wegmoderiert” wird.
Ich habe eine kleine aber feine Auswahl solcher Anfragen, denen ich folge. Auch hier ist interessant wie unterschiedlich Behörden reagieren reagieren.

Relativ häufig sieht man auch Beschwerden, die keinen Anspruch auf Informationszugang geltend machen oder Fragenstellungen, die außerhalb von IFG/ UIG/ VIG liegen. Hier muss man sich als Plattform die Frage stellen, ob man so etwas möchten; falls ja, sollte es vielleicht die Möglichkeit geben so etwas zu trennen bzw. zu kategorisieren.

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Da möchte ich widersprechen. Ich frage zum Teil sehr häufig an, welche Kosten für irgendeine Veranstaltung abgefallen sind. Wenn dann 8 Behörden vor Ort waren habe ich Zeitbeschränkungen drinnen. (Ja, dass 8 oder mehr Behörden bei einer größeren Veranstaltung sind ist nichts seltenes.) Wenn ich dann zwischen noch in irgendeinem Artikel von einem Dokument lese und dies dann anfragen möchte muss ich eine Ewigkeit warten, bis das möglich ist. Ich habe das häufiger.

Da gäbe es ja die Möglichkeit zu sagen, dass man nur 2 Nachrichten (Nachricht und eventuelle Korrektur) senden kann, sofern zwischendrin keine externe Nachricht eingegangen ist oder man die Behörde wechselt(Behörde und fDI). Für das mehrmalige Nachhaken kann man ja theoretisch eine Grenze von bis zum nächsten Tag(00.00) einbauen, ab der dann der Counter zurückgesetzt wird.

Aber allgemein muss ich sagen, dass ich bisher nur sehr wenige Anfragen gesehen habe, die Spam sind. Was es noch ab und zu gibt ist, dass eine Anfrage offensichtlich an eine andere Behörde gestellt gehört.

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Hallo zusammen,

wir haben es mit zwei Anfrage-Arten zu tun, die wir eigentlich nicht wollen:

  1. Anfragen nach dem Verbleib des Pakets beim Zoll, dem Überweisungsformular für die Kfz-Steuer etc.
  2. Wirre Anfragen an viele Behörden in kurzer Zeit

Nummer 1 fangen wir ganz gut ab, in dem wir bei der Auswahl der Behörden Hinweise anzeigen. Muss aber ggf. noch besser werden.

Nummer 2 ist leider sehr persistent und spammt dann direkt alles vom Finanzamt zum Bundeskanzleramt mit der gleichen wirren Anfrage zu. Das sind Leute, die glauben, sie haben mit FdS endlich ihr öffentliches Sprachrohr gefunden oder erhoffen sich durch die Masse von irgendwoher eine Antwort. Da werden auch mehrere Accounts unter anderen Namen mit unterschiedlichen Mail-Adressen registriert etc.

Die Bekämpfung von Nummer 2 hat leider ab und zu Kollateralschäden und wir müssen uns regelmäßig neue Tricks ausdenken. Aber solche Anfragen vermüllen nicht nur die Plattform, sondern schaden auch dem Bild von FragDenStaat bei Behörden als legitimer „Postbote“. Und das schadet wiederum den Antragstellenden mit einem echten Informationsinteresse.

Mit den Beschränkungen wollen wir auch die Antragstellenden selbst schützen: wer 20 Topf-Secret-Anfragen gleichzeitig an die gleiche Behörde stellt, hat vermutlich schlechte Karten. Die Anfragen werden dann vermutlich zu einer einzigen zusammengefasst und aufgrund des Umfangs kommt es zu Kosten. Daher sind Beschränkungen auch im Interesse der Antragstellenden zu verstehen.

Dass ihr wenig Spam seht, freut mich. Das liegt an den ehrenamtlichen Moderatoren, die auf FdS unterwegs sind. Wir werden das Moderatoren-Team demnächst noch vergrößern, vielleicht hat ja jemand hier im Forum auch Lust mitzuhelfen.

Ansonsten danke für das Feedback!

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Ich sehe oft genug SPAM beim sichten neuer Anfragen. Aber wenn ich die Anfragen dann mal melde - bzw. den Suchbegriff unter dem ich mehrere gefunden hab - bekomme ich innerhalb weniger Stunden ne kurze Rückmeldung (Danke an Arne und Stefan!). Wenn man bei der Suche nach Anfragen eine alphabetische Sortierung vornehmen könnte würden sicher noch mehr so Graupen auftauchen…

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Gibt es schon eine Beschwerdemöglichkeit für Behörden? Man könnte Anfragen eine E-Mail-Signatur anhängen, in der in etwa Folgendes steht:

Trotz sorgfältiger Moderation können wir über FragDenStaat versendeten Spam leider nicht vollkommen ausschließen. Sollten Sie diese Nachricht als Spam erachten, können Sie sie über folgenden Link an unsere Moderatoren melden. <Link zur Beschwerdemöglichkeit>

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So wie ich das Verhalten einiger Behörden kennengelernt habe, würden einige alle Anfragen als Spam betrachten und ebenso melden.

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Das ist wohl wahr. Aber es sind ja zum Glück nicht alle Behörden so!

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Tatsächlich ist es uns wichtig anzumerken, dass wir Anfragen oder Nachricht nicht moderieren, bevor sie verschickt werden. Sonst würden wir uns die Inhalte zu eigen machen. Als ‘Postbote’ für IFG-Anfragen verschicken wir eben auch mal Quatsch – wir versuchen technisch und durch Vorbildfunktion diesen Quatsch zu reduzieren. Ich bin mir sicher, dass Behörden auch per Briefpost viel so Quatsch erhalten.

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