Adresse beim BMI und nachgeordneten Behörden


#1

Moinsen,

das BMI sowie nachgeordnete Behörden zeichnet es aus, dass diese eine Postadresse oder eine nicht @fragdenstaat.de-Mailadresse anfordern. Da ich den Behörden nur ungern meine Adresse geben möchte, würde ich gerne wissen, ob hier jemand schon einen praktischen Workaround gefunden hat. Oder sollte ich einfach meine private E-Mailadresse angeben und dann über den Retier “Post erhalten” die Antwort angeben?

Ich freue mich über schlaue Antworten,
Jasper


#2

Hallo Jasper,

ja, per private E-Mail und dann als “Post” hochladen scheint die beste Lösung zu sein. Habe ich auch schon so geregelt.

Beste Grüße
Johannes


#3

Hi Jasper,

erst einmal: wir finden dieses Verhalten des BMIs ungeheuerlich und suchen nach Wegen uns dagegen rechtlich zu wehren. Es ist eine Diskriminierung von uns als E-Mail-Anbieter: warum sollte eine @gmail.com oder @web.de Adresse eine für die Behörde für diesen Zweck bessere Adresse sein als die angegebene @fragdenstaat.de-Adresse.

Als kleinen Stunt blenden wir beim Schreiben einer Antwort eine alternative ‘@echtemail.de’-Adresse ein, die man als ‘private’ E-Mail-Adresse angeben kann. Diese funktioniert wie die @fragdenstaat.de-Adresse, sieht aber ggf. ‘privater’ aus. Das wurde von ein paar Behörden, vermutlich auch dem BMI, schon durchschaut. Kann man aber trotzdem immer probieren. Wir sollten – ähnlich wie mailinator.com – noch ein paar mehr Domains als Alternative haben.

Wenn das nicht klappt, dann ist es, wie von dir beschrieben auch möglich deine ‘echte’ private E-Mail-Adresse angeben und die Antwort hochladen. Aus Spamschutzgründen kannst du nicht selbst an deine Anfrage-Mail-Adresse schreiben / Mails weiterleiten (vielleicht sollten wird das ermöglichen).

Viele Grüße
Stefan


#4

Okay, dann mache ich es so. Vielen Dank!


#5

Das ist eine Diskriminierung. Und mehrere Domains würden auch nur eine begrenzte Zeit helfen, da die Domains bzw. sogar die IP-Adressen der Server auf lange Sicht auch auf den Blacklists der Behörde(n) landen würden.

Für diejenigen die für Behörden “private” Mailadressen brauchen und die echte Mailadresse nicht preisgeben wollen, könnten wegwerf-Mail-Adressen (trashmail) funktionieren - einfach mal nach googeln.

Freemail-Anbieter wären auch noch eine Alternative. Das kann ja aber alles nicht die Lösung sein - sowas gehört verboten…

@stefan: Könnt ihr uns bitte bei diesem Thema auf dem laufenden halten (was unternehmt ihr dagegen / wie ist es ausgegangen)?!